Archiv für die ‘Projektteilnehmer’ Kategorie

Video vom Dresden-Trip

7 Juli 2011

Tragen ist zwar selbstverständlich, es kann auch aber völlig ungewöhnlich sein – wie bei der Trageprozession durch Dresden: Schülerinnen des Kunst-Leistungskurs des Evangelischen Kreuzgymnasiums Dresden und Master-Studenten der Uni Mannheim zelebrierten das Tragen, indem sie mit Objekten der Künstlerin Anja Schindler durch Dresden prozessierten. Der Zug sorgte für Aufmerksamkeit – für das Projekt Homo Portans, für die Kunstobjekte und für die Faszination am Tragen.

Das Video zeigt die Trageprozession durch die Dresdner Altstadt und weitere Impressionen vom Symposium “Homo Portans”.

 

Studenten präsentieren ihre Poster

25 Mai 2011

Von der groben Idee zum fertigen Poster: Ein Semester lang haben sich 15 Studierende des Mannheimer Master “Geschichte: Wissenschaft und Öffentlichkeit”  intensiv mit ihren Posterentwürfen zum Thema “Tragen” beschäftigt. Der Anspruch: in allgemein verständlichen Bildern und Texten einen Aspekt der Kulturgeschichte des Tragens darstellen. Die Herausforderung war groß – die Möglichkeiten von Powerpoint wurden ausgeschöpft, Grafikprogramme erkundet, Bild- und Text-Relationen aufeinander abgestimmt. Am Ende entstanden 15 unterschiedliche und sehenswerte Poster, die beim Symposium zum “Homo Portans” im Dresdner Hygiene-Museum präsentiert wurden.

Hier finden Sie die Poster der Master-Studenten zum Anschauen und Nachlesen im pdf-Format.

Klicken Sie auf ein Foto, um die Bildergalerie zu starten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der antike Briefträger

18 Mai 2011

Fabian Brinkmann ist Masterstudent an der Universität Mannheim und Teilnehmer am Projektseminar Homo Portans. Als Aspekt des tragenden Menschen betrachtet er den antiken Briefträger und seine Bedeutung. Hierbei steht im Mittelpunkt, welche besonderen Voraussetzungen und Auswirkungen solch ein eigentlich simpler Vorgang des Tragens mit sich bringen kann. Fabian Brinkmann ist freier Mitarbeiter bei Museum Live, der Wormser Museumspädagogik.

Marcus Tullius Cicero (106 v. Chr. - 43 v. Chr.) hinterließ zahlreiche Briefe voller Informationen über den Briefverkehr.

Der Briefverkehr des Römischen Reiches unterlag im Laufe der Zeit einigen Änderungen, die zum Teil auch durchaus essentieller Natur waren. Trotzdem erhielt sich ein Kern durch die Zeit hinweg: der Diener als Bote, welcher zu Fuß große Strecken bewältigte um private Nachrichten seines Herren zu überbringen. Dieser Diener und seine Tätigkeit wurde uns leider nicht sonderlich oft überliefert. Zur Zeit der späten römischen Republik gewährt uns Cicero mit seinen Briefen ein herausragend genaues Bild des damaligen Briefverkehrs. In der Kaiserzeit nimmt Plinius der Jüngere diese Stellung ein und letztlich die stark kommunizierenden Kirchenväter, allen voran Paulinus von Nola. In diesen drei Momentaufnahmen gibt es signifikante Unterschiede festzustellen, aber auch Konstanten, die sich nach fünfhundert Jahren Briefverkehr immer noch zu behaupten wissen. Durch die Zeit hindurch bot der Briefverkehr immer wieder Prämissen, die den Ausbruch aus der Selbstverständlichkeit erforderten. » Weiterlesen: Der antike Briefträger

Vom Ötzi-Rucksack zur Laptoptasche

17 Mai 2011

Dies ist ein Beitrag von Simon Fürst. Er studiert im zweiten Semester an der Universität Mannheim im Studiengang „Master Kultur und Wirtschaft: Geschichte“. Im Rahmen des Projektseminars „Homo Portans“ untersucht er das vielschichtige Thema der Entwicklung der Tragewerkzeuge sowie deren Bedeutungen für den Träger über alle Epochen hinweg.

 

Jeder Mensch besitzt sie in verschiedenen Formen und nutzt sie täglich. Sie werden gefüllt mit jeglichen Gegenständen des alltäglichen Lebens oder mit speziellen Gegenständen für die sie geschaffen wurden. Seit jeher bewegt sich der Mensch von Punkt A zu Punkt B und seitdem hat er auf diesen Reisen auch stets einen Begleiter bei sich, um wichtige Gegenstände mit sich zu führen – die Tasche. » Weiterlesen: Vom Ötzi-Rucksack zur Laptoptasche