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Wenn Tragen wie Schweben aussieht

16 April 2012

Das Projekt Homo Portans lebt von der Überzeugung, dass Wissenschaft und Kunst sehr viel gemeinsam haben. Unser neues Online-Interviewblog „kunst – werk – wissenschaft“ soll diesen Gemeinsamkeiten ein Forum bieten. Vanessa Wormer bittet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um ganz konkrete Aussagen zur Kunst und zu Homo Portans. Heute ist Arie Hartog an der Reihe.

Tragende Hererofrau von Gerhard Marcks, 1957, Bronze 45,5 cm. Quelle: Gerhard-Marcks-Haus Bremen

Herr Hartog, wann haben Sie zum letzten Mal so richtig geschleppt?
Arie Hartog: Zwischen Weihnachten und Sylvester 2011, als ich alle Bücher aus unserem Arbeitszimmer zuhause umziehen musste. Manchmal bei einem Ausstellungsaufbau.
Ist der Homo Portans nicht meistens völlig unästhetisch?

Arie Hartog: Nein! Der Homo Portans beinhaltet einen starken Verweis auf Körpererfahrung, der bei vielen anderen homo-Darstellungen verloren gegangen ist.

Was haben aus Ihrer Sicht Kunst und Wissenschaft gemeinsam?

Arie Hartog: Sie schaffen Bilder.

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